Beschreibung
Erschienen bei OPOS-Records! Was lange währt, wird endlich gut: Zwei Ausnahme-Artisten vereinen sich auf einer CD. Unter dem Albumtitel „Die Getreuen“ präsentieren der Oberberger und der Artist „Mahnwache“ ihr gemeinsames Werk. D.O.B., der sich bereits mit seinem Debütalbum „Vivere est Militare“ einen Namen gemacht hat, entfaltet in seinen Stücken sowohl rockige als auch ruhige Facetten. Er besingt die Liebe zur Heimat, das kurze Leben eines Freiheitskämpfers aus dem Oberbergischen und thematisiert zugleich gesellschaftskritische Fragestellungen. Musikalisch wird das Ganze mit Raffinesse abgerundet, sodass der Hörer auf eine eindrucksvolle Reise durch das Bergische Land entführt wird. Auch Mahnwache, dessen Name dem ein oder anderen sicherlich bekannt ist, hat sich längst etabliert. Mit eindrucksvollen Balladen – kunstvoll arrangiert mit Percussion, Streichern und weiteren sanften Instrumenten – liefert Mahnwache ein Werk voller Emotion und Tiefgang. Thematisch greift das Album die großen Fragen unserer Zeit auf – von Widerstand, Wahlen und Politik bis hin zur Corona Pandemie. Zusammengefasst bietet dieses solide Gesamtpaket jedem Musikliebhaber etwas Besonderes – eine absolute Kaufempfehlung.
Der Oberberger & Mahnwache - Die Getreuen (2025)
Country: Germany
Genre: Acoustic RAC
Year: 2025
Tracklist
Der Oberberger
01. Meine Heimat
02. Johann Paul von Bettenhagen
03. Keiner von uns
04. Identitätsanarchie
05. Blutzeuge aus Oberberg
06. Der Traum vom Ab - schi - bim
Mahnwache
07. Du musst verstehen
08. Die Qual der Wahl
09. Stürzt das System
10. Kleiner Piks
11. Sieger
12. All die Jahre
13. Schwarze Häuser
Das Cover des Jewelcase ist im Stil eines Comics gehalten. Und deckt in der Optik die Künstler als auch die Inhaltliche Thematik, gut ab.
Die Texte der insgesamt 13 Lieder sind in dem 12 Seiten Beiheft gut Nachzulesen. Hinterlegt sind diese Texte mit Dystopischen Zeichnungen der Zerstörung.
Im Abtastgerät zur Musikbeschallung macht der Kollege Oberberger den Anfang.
Zunächst beginnt der Reigen seiner 6 Lieder mit einem inbrünstigen Bekenntnis zu seiner Heimat im Oberbergischen: „Meine Heimat“.
Mit „Johann Paul von Bettenhagen“ greift Der Oberberger den regionalen Widerstand gegen Napoleon 1813 auf. Eine tolle, wenn auch Historisch Ambivalente, Begebenheit aus dem Oberbergischen. Aber Widerstand ist Widerstand, und wie so oft, wird er auch hier mit dem Leben bezahlt. Aber schön, das hier nicht nur die üblichen Epochen behandelt werden.
Was ebenfalls oft in der Gegenkultur hinten runter fällt sind die Blutzeugen aus der 1. Kampfzeit.
Auch hier hat der Künstler ein Kapitel seiner Heimat in Erinnerung gebracht: „Blutzeuge aus Oberberg“ ist die Geschichte von Robert Binzer. Im Juli 1932 wurde der Junge Kämpfer, für eine freies Deutschland, von 5 Mordgesellen der „Eiserne Front“ (SPD, Gewerkschaften, etc.) hinterrücks erstochen und verstarb.
„Keiner von uns“ und „Identitätsanarchie“ beleuchten die Trägheit des gemeinen Volksgenossen, aber auch den Wahnsinn des Regenbogenterrors, wie man gewisse „Degenerativ Auswüchse“ inzwischen nennen muss.
Mit „Der Traum vom Ab-Schi-Bim“, geht der Musiker mit einem Augenzwinkern auf die Thematik der Remigration ein. Im übrigen, fliegt der Ab-Schi-Bim auch durch das Beiheft. Für mich ein Superheld.
Der Oberberger zeigt hier sein ganzes können, was Texte, Wissen, Gesang und spielerische Fähigkeiten betrifft.
Und so darf es jetzt auch mit Mahnwache weitergehen. Und das tut es auch!
Den Anfang der 7 Lieder von Mahnwache macht „Du mußt verstehen“. Der Aufruf nicht nur herumzusitzen und Musik zu hören, sondern sich auch für Volk und Heimat einzusetzen.
„Qual der Wahl“ schlägt in die selbe Kerbe.
„Stürzt das System“ braucht keine weitere Erläuterung. Aber die Wut des Musikanten bemerkt man am Anschlag der Gitarre deutlich, findet euer treuer Freund und Erzähler.
Mit „Kleiner Piks“ wird die „Corona Plandemie“ aufgearbeitet.
Ein sehr, sehr guter Text!
Mit „Sieger“ dürfen sich all die angesprochen fühlen, die sich nicht erst seit Gestern im Widerstand wähnen. Ich fühle jedenfalls den Text.
Mit „All die Jahre“ haben wir das unvermeidliche Lied über alte Zeiten, Treulosigkeit, und Verrat.
Besonders berührt hat mich das letzte Lied „Schwarze Häuser“.

