CD Rezension: Frontgesang - Blitzkrieg (2026)
CD Rezension: Störmanöver - Knochensäge (2026)
Geschrieben von Miesling News
Erschienen bei: Germania Versand
Nach etwas mehr als einem Jahr, seit dem letzten Album, wirft Störmanöver sein insgesamt 4. Vollalbum auf den Markt: „Knochensäge“.
Auf dem Frontcover wird der Albumtitel visuell mit einem Bild des „Taucher Robin“ verdeutlicht.
Um es vorneweg zu nehmen: Nein, er singt nicht mit.
Die sehr düstere Optik, welche sich auch durch 16 Seiten Beiheft zieht, wird von KGxPR Media verantwortet. Die Texte, sowie Gruß und Dank, der insgesamt 11 Titel sind aber im Kontrast sehr gut zu lesen.
Neben dem Jewelcase gibt es auch ein auf 150 Stück limitiertes DigiPack.
Vorliegend ist das Jewelcase.
Im Gegensatz zur letzten Scheibe („Von Tod, Blut und Dreck“), wird es hier etwas düsterer in der Melodie. Und auch etwas härter. Man nimmt mehr Anleihen im Metal / BM. Auch im Gesang.
Das Musikalische Gerüst hat wieder Admiral Wiesel zur Verfügung gestellt. Aufgewertet wird das ganze erneut durch ein fabulöses Gitarrenspiel, welches der selbe Gitarrero wie auf dem letzten Silberling, beisteuert. Wer auf geile Soli steht und treibende Gitarrensaiten, der wird mit dem Burschen seine Helle Freude haben!
Inhaltlich hat man sich wieder Texte aus einem privaten „Kollektiv“ bedient, die bis zur Aufnahme durchaus Änderungen und Anpassungen erfahren haben.
Mit „Brigade der Verdammten“ geht es auch sogleich inhaltlich in die Tiefe, auch wenn es der eine oder andere, nicht sofort bemerken wird. Es gut um einen Landser der nicht unbedingt freiwillig in einer „Wildschütz Einheit“ des letzten Krieges gelandet ist. Der Text verdient es, dass sich mit ihm beschäftigt wird.
Das Titellied „Knochensäge“ folgt sodann auf dem Fuße. Es ist, der geneigte Leser wird es schon vermutet haben, eine Hommage an das berühmte MG42.
Mit „Der Frontsoldat“, dessen Text auf einem Gedicht von Karl Leipert basiert, findet das Kapitel II.Weltkrieg, auf dieser Lichtscheibe, dann auch seinen Abschluss.
Mit „Holodomor“ haben wir eine Art „Metall-Ballade“ mit Überlänge. Sie behandelt den Hungertod von über 7 Millionen Ukrainern 1932 / 1933 durch Stalin und somit Sowjetrussland. Ein Thema, welches in hiesigen Kreisen auch nicht oft in musikalischen Texten verarbeitet wird.
Mit dem Lied „Karma“, spricht man Spitzel, Verräter, Betrüger, Glücksritter, sogleich an.
„Praedicator Generalis“ (Generalprediger), wirft einen Blick auf die Hexenverfolgung vor Jahrhunderten, in unseren Breiten. Eines der Lieder, welches mich (bis auf das Kreischen gegen Ende) in der Harmonie von Spiel und Gesang zu überzeugen weiß.
Das für mich in dieser Hinsicht Beste Lied, finden wir am Ende der Spielzeit von 51.02 Minuten: „Berserker“. Und ja, es handelt sich im Text um so einen Germanischen / Nordischen Krieger.
Am Ende muss ich konstatieren, dass mir der Vorgänger etwas besser gefallen hat. Spiel und Gesang Harmonieren besser. Alles ist etwas „heller“ eingespielt und Abgemischt. Das entspricht dann doch schon mehr dem persönlichen Geschmack, eures treuen Freund und Erzählers.
Am Ende rettet erneut der Mann an der Gitarre, und die Teilweise inhaltlich guten Texte, diese Produktion.
Für die Zitadelle eher nichts, was hier ohne Zwang öfters laufen würde. Aber wie ich schon beim Vorgänger Album bemerkte: „Es gibt dafür anscheinend einen Markt“. Und am Ende des Tages macht jeder Künstler unabhängig davon doch was ihm gefällt, was er kann, und dem was er hat.
Und das ist auch gut so!



















































