Die „Elite“ gibt sich die Ehre. 🤣 Und erklärt den Leuten dann, wie hart sie arbeiten sollen.

 

Gar nicht so schwer zu verstehen, oder?

 

Hätte nicht gedacht, dass es immer noch so viele Volltrottel da draußen gibt! Trotzdem: Danke Lügenkanzler!

 

Weidel bringt es auf den Punkt!

CD Rezension: Ultima Thule - Frihet (2026)

 

Geschrieben von Miesling News

Erschienen bei: Dim-Records

Liebe Freunde des Mjöd, euer treuer Freund und Erzähler hat die Ehre, die Aktuelle Lichtscheibe „Frihet“ der Könige des „Vikingrock“, zu rezensieren: Ultima Thule!

Schon in den frühen Jahren als Stiefelträger, war mir Ultima Thule ein Begriff. Und ich war, und bin, bis heute von den Mannen aus Nyköping / Schweden schwer begeistert!

Wenn ich das richtig recherchiert habe, ist „Frihet“ (Freiheit) ihr 30 (!) Vollalbum. Und die Mannen waren bis Dato, an weit über 100 Produktionen seit 1985 beteiligt.

Die Nordmänner begleiten meinen Lebensweg also praktisch schon, seit dem ich das Erste mal meine Martens geschnürt habe.

Ich gehe davon aus, dass ich hier offene Türen mit meinen Zeilen eintrete, wenn ich voraus setze, das Band und Musik allseits und hinlänglich bekannt und beliebt sein dürften!

Leider habe ich Ultima Thule bisher nur ein mal live in der real existierenden BRD erlebt, und das war bereits in den goldenen 1990 Jahren. Auf Vinyl und Silberling sind sie aber immer verfügbar.

Das schlichte aber aussagekräftige Digipack (Es gibt das Album auch als Schallfolie, 500 x in Color spezial!) zeigt einen nordischen Krieger mit einer entsprechenden „geschnitzten“ Schmuckumrandung. Die Grundfarbe von Cover und 12 Seiten Beiheft ist Grau. Lediglich die Rückseite des Beiheftes ist farbig, und zeigt die Musiker beim futtern in einem Imbiss.

Auf der Innenseite des Digipack findet man in Schwedischer Muttersprache und Englisch sozusagen ein „Dank und Gruß“.

Geboten werden 10 Lieder. Davon 9 in Muttersprache und ein Lied in Englisch.

Da Schwedisch zwar nicht weit weg von der Deutschen Zunge ist, aber dennoch nicht zu meinem Repertoire gehört, habe ich mein Feldtelefon zum Übersetzen der Titel genutzt.

Eigentlich wäre es mir auch (fast) egal, was sie singen, den die Symbiose von Melodie, spielerischem können, und der Stimme von Janne T. begeistert mich einfach.

Ich kann aber versichern, die unbeugsamen Chart Helden liefern immer Patriotisch (in anderen Ländern ist dieser Begriff nicht so in Misskredit geraten wie in der BRD!), kritisch und geschichtsbewußt ab.

Mit „Ge fan aldrig upp“ (Niemals aufgeben) beginnen wir den Reigen, aus dem hohen Norden.

Mag man sich spontan auf einem Drachenschiff wähnen, so geht es inhaltlich doch mehr um die Gegenwart in und von Schweden. Dort wie hier, ist der Kampf gegen die „Dunkelheit“ im vollen Gange.

Wo die Wurzeln der Künstler liegen, bezeugt der Text von „Sindre&Brokk“. Es handelt sich hier um die Zwerge, die Thor seinen Hammer Mjölner geschmiedet haben.

Das Titellied „Frihet“ würde auch in Deutscher Zunge den Nagel auf den Kopf treffen:

„Sprich also, auch wenn deine Stimme versagt. Denke, auch wenn deine Gedanken dich quälen. Denn Freiheit ist uns nicht geschenkt. Sie lebt nur, wenn wir es wagen.“

Die etwas getragene Melodie, verstärkt hier nur die Kraft des Wortes.

Wenn man sich unter Kennern umhört, wird „Blod och is“ (Blut und Eis) als besonderer „Gänsehaut Moment“ hervorgehoben. Und in der Zitadelle kann ich dem nur zustimmen:

„Wenn das Eis bricht und die Nacht flieht, hör unsere Stimmen widerhallen wie die Schreie der Walküren. Wir sind die Letzten, die sich weigern aufzugeben, und wir werden triumphieren - oder auf dem Schlachtfeld fallen“.

Ich merke gerade, ich werde vor Begeisterung wieder sehr ausschweifend… Meinen persönlichen Moment der „Erpel-Pelle“ hatte ich aber noch mehr bei „Moder Svea och folket“ (Mutter Schweden und das Volk). Ohne Übersetzung, könnte man von einem romantischen Duett von zwei verliebten ausgehen. Aber verstärkt durch eine weibliche Stimme, wird hier harsche Kritik an den Herrschenden und ihrem Verrat an dem Volk geübt. Lief beim ersten durchhören direkt 3x durch!

Am Ende der Lichtscheibe werden wir mit „Roots of steel“ (Wurzeln aus Stahl) entlassen. Auch hier ist der Text wieder sehr kämpferisch und wird für die Allgemeinheit, vermutlich durch den Englischen Text, besser verständlich sein.

Das Album wurde in dem No Shame Studio, von Ultima Thule, aufgenommen (Wo auch sonst).

Euer treuer Freund und Erzähler kann sich kaum an dem Album satt hören, und der Abtaster kommt somit kaum zur Ruhe. 

Weil ich mir u.a., auch für euch, noch andere Künstler aus der Gegenkultur anhöre. 

Das Album „Frihet“ wird mich sicher sehr, sehr, lange begleiten. Und wie so manches ältere Werk von Ultima Thule werde ich es sicher immer, und immer wieder, aus dem Regal holen.

Denn Ultima Thule sind die Könige des Vikingrock!

Kaufpflicht!