Der Überwachungsstaat nimmt weiter Formen an.

 


Mit dem harmlosen Vorwand, die Kinder zu schützen, haben Sie nun die Totalüberwachung durch die Hintertür eingeführt. Sie wollen von jedem die Identität für ihren Übwerachungsstaat haben.

Jeder muss demnächst seine Identität nachweisen zu seinem Profil, damit du zeigen kannst, dass du älter als 14 bist - sonst wird es gelöscht.

Quelle

CD Rezension: Ethos - Schwarzer Phoenix (2026)

 

Erschienen bei: OPOS-Records

Geschrieben von Miesling News

Willkommen bei Kampf und Sturm, Sturm und Verwüstung, Verwüstung und Auferstehung.

Ein „Schwarzer Phoenix“ ersteht aus der Asche, welche die Herrschenden uns hinterlassen.

Ethos meldet sich nach Debüt Album (2020) und einem Sampler Beitrag (2022) zu Beginn des Kampfjahres 2026, wieder zurück an die Musikalische Front.

Euer treuer Freund und Erzähler ist bekanntlich nicht der Größte Anhänger von „geknüppel“, aber hier hat der Schreihals und Musikus wohl den richtigen Nerv bei mir mit einer Mischung aus Melodie und „Hau drauf“ getroffen.

Neben einem auf 500 Stück limitierten Digipack (incl. 1 Bonus Titel), gibt es auch eine Version im Jewelcase. Diese liegt auch in der Zitadelle vor.

Auf dem Frontcover thront ein „Schwarzer Phoenix“ auf einem Podest mit dem Projektnamen Ethos, in einem Hellenistischen Säulenbau.

Das Beiheft mit insgesamt 12 Seiten ist weiterhin im Hellenistischen Stil aufgemacht.

Die Texte der 11 Lieder sind recht leserlich darüber abgedruckt. Im Inlay, hinter der Lichtscheibe, finden wir dann „Gruß und Dank“ des Künstlers.

Optisch werden wir also durchaus schon auf das vorbereitet, was uns aus den Boxen erwartet, selbst wenn man Ethos bisher nicht kannte. Nutzt man doch in dem Genre gerne eine „Griechische Ästhetik“.

Wenn wir also den Silberling abspielen, bekommen wir in 46.29 Minuten ordentlich was auf die Ohren! Auch wenn schon im ersten Titel „Ein Feuer im Herzen“ die Schießbude direkt rast und die Gitarre schreit, so ist doch der Gesang immer gut zu verstehen. Mal im Klargesang, als auch im Brüllen, bleibt alles in der Deutschen Muttersprache verständlich. Ich denke, das ist auch ein klarer, wenn nicht DER Pluspunkt bei mir. Dieses Blackmetal Gekreische geht mir nämlich auf die Cojones.

Außerdem werden viele Titel mit starken Melodischen Parts garniert, die mal am Anfang, mittendrin oder am Ende stattfinden.

Insbesondere bei „Hörst du die Stimmen“, weckt der Instrumentale Beginn bei mir Assoziationen.

Bemerkenswert finde ich den Instrumentalen und Textlichen Aufbau der Titel „Wir suchen im Staub“ (Nr.5), „Achtzig gegen Zwanzig“ (Nr.6) und „Ein Sturm bricht herein“ (Nr.7).

Denn sie erzählen eine Geschichte von Angriff, Untergang und Auferstehung. Jeweils in einem Lied erzählt und deshalb könnte man es auch eine Trilogie nennen. Ganz ehrlich lieber Leser und Freunde der Gegenkultur, hätte ich nicht angelegentlich auf das Display meines Abtaster geschaut, hätte ich gar nicht mitbekommen das es 3 eigene Tracks auf dieser Scheibe sind. Ich dachte wirklich, da rauscht ein Titel, eine Geschichte durch. Chapeau!

Der Text zu „Mein Volk wach auf“ ist der Einzige, welcher nicht aus dem Hause Ethos stammt.

Er stammt aus der Zeit des ersten Völkerringen im letzten Jahrhundert und wurde von Carl Belling verfasst.

Stimmlich wurden die Text- und Stimmgewaltigen Lieder vom allseits beliebten Bienenmann im Hintergrund unterstützt. Was dann wohl auch das Melodische hervor hebt.

Fazit:

Auch wenn es keinen Titel mit dem Namen „Schwarzer Phoenix“ gibt, beschreibt der Album Titel insgesamt doch sehr treffend das Gesamtwerk.

Von den Lichtscheiben der Härteren Gangart, bin ich bei dieser CD wirklich positiv überrascht.

Ich werde sie sicherlich, zwischendurch, mal durchlaufen lassen. Und das ist bei mir schon ein Lob.

[Neuerscheinung] Ethos - Schwarzer Phoenix (2026)



Beschreibung

Ethos melden sich nach 6 Jahren mit ihrem zweiten Album und 11 Titeln zurück. Nach einigen Gastauftritten bei anderen Produktionen und der Mitwirkung in der Gruppe Flak, wird nach einer langen Schaffensphase, das wilde Tier auf Euch losgelassen. Knallharte Töne im Verbund mit ruhigeren Klängen, erschaffen ein Werk, welches wachrütteln und bewegen wird. Die Texte, welche vor Kampfgeist nur so triefen, werden in verschiedenen Tonlagen perfekt vorgetragen. Freunde der Musik von Division Germania, Blutzeugen und Übermensch werden ihre Freude an diesem Werk haben. Ein 12 seitiges Beiheft, mit allen Texten, rundet das ganze perfekt ab. Absoluter "Geheim"tipp!!!


Ethos - Schwarzer Phoenix (2026)


Country: Germany
Genre: RAC Metal
Year: 2026

Tracklist

01. Ein Feuer im Herzen
02. Kämpfen muss ein jeder
03. Mein Volk wach auf
04. Im Schatten der Titanen
05. Wir suchen Staub
06. Achzig gegen Zwanzig
07. Ein Sturm bricht herrein
08. Ein Spiel aus Furcht
09. Der Tod eines Gottes
10. Rattenschiff
11. Hörst Du die Stimmen?
12. In Nomoni Socordia (Bonus)

Auf epsteinsearch.info sind die Epstein-Files übersichtlich durchsuchbar gemacht worden.


 https://epsteinsearch.info/

Über Wahrnehmungsverzerrung, Mediennarrative und selektive Empörung

 

Wer nach schweren Gewalttaten reflexartig behauptet, Ideologien, Motive oder Hintergründe hätten „nichts damit zu tun“, verweigert sich oft weniger der Realität als der unbequemen Debatte. Nicht, weil Differenzierung falsch wäre, sondern weil sie zunehmend durch Sprachregelungen und moralische Routinen ersetzt wird.


Menschen nehmen die Welt nicht so wahr, wie sie ist, sondern so, wie ihre eigenen Prägungen es nahelegen. Wer in stabilen, sicheren Gesellschaften aufgewachsen ist, tut sich verständlicherweise schwer, sich Lebensrealitäten vorzustellen, in denen Gewalt, Clanstrukturen, religiöser Zwang oder politische Radikalisierung alltäglich sind. Umgekehrt ist es ebenso naiv zu glauben, dass solche Prägungen sich allein durch einen Ortswechsel automatisch auflösen.


Auffällig ist vor allem der mediale Umgang mit Gewalt: Je nach Täter, Motiv oder Kontext werden Ereignisse entweder maximal politisiert oder maximal entpolitisiert. Mal heißt es, man dürfe „nichts verallgemeinern“, mal werden aus Einzelfällen sofort gesellschaftliche Großdiagnosen abgeleitet. Diese Asymmetrie in der Bewertung erzeugt keine Aufklärung, sondern Misstrauen.


Hinzu kommt eine Sprache, die Realität oft eher verschleiert als erklärt. Wenn Taten systematisch entkontextualisiert werden, Motive in den Hintergrund rücken und die Beschreibung auf technische Details reduziert wird („ein Fahrzeug“, „ein Vorfall“, „eine Tat ohne politischen Hintergrund“), dann wird nicht beruhigt – dann wird Deutung vermieden.


Gleichzeitig erleben wir eine Inflation symbolischer Reaktionen: Betroffenheitsbekundungen, ritualisierte Gesten, vorformulierte Statements, immer die gleichen Textbausteine, moralische Selbstvergewisserung. Was dabei häufig fehlt, ist die nüchterne Frage: Was ist tatsächlich passiert? Warum ist es passiert? Und was folgt daraus realpolitisch, nicht nur rhetorisch?


Problematisch wird es, wenn die öffentliche Debatte beginnt, Risiken umzudeuten statt zu benennen und Wahrnehmung zu steuern statt aufzuklären. Dann entsteht eine Kluft zwischen erlebter Realität und medialer Darstellung und genau diese Kluft ist der Nährboden für Vertrauensverlust, Radikalisierung und Polarisierung.


Eine offene Gesellschaft braucht keine Sprachakrobatik und keine moralischen Beruhigungspillen. Sie braucht klare Begriffe, ehrliche Analysen und die Fähigkeit, unbequeme Zusammenhänge auszuhalten, ohne sofort in Lagerdenken, Schuldumverteilung oder Tabuisierung zu flüchten.


Wer Probleme nicht benennen will, löst sie nicht. Wer Motive aus der Debatte verbannt, versteht die Taten nicht. Und wer Wahrnehmung politisch verwaltet, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann niemand mehr den Erklärungen glaubt.

Durchsage.