CD Rezension: Honour Bound - Just another war (2025)

 

Erschienen bei: OPOS-Records

Geschrieben von Miesling News

Mit Beginn des Oktobers 2025 hat uns die Musikmafia wieder mit neuen Lichtscheiben zugeschmissen, und die meisten davon sind von der harten Gangart. Die erste, welche den Weg in das Abtastgerät gefunden hat, ist das neue Projekt "Honour Bound". 

Und was soll euer treuer Freund und Erzähler zur „Just Another War“ CD sagen?: Hart geht auch in Geil!

Es wird kein Geheimnis daraus gemacht, das hier die Musiker von Endless Struggle und der Schreihals von Heiliger Krieg gemeinsame Sache machen.

Vorliegend ist das Jewelcase.

Es gibt auch ein Digipack welches Handschriftlich auf 333 Stück limitiert ist.

Bei der recht düsteren Gestaltung von Cover und 12 Seiten Beiheft (KGxPR Media) könnte man fast befürchten, es handelt sich um eine „Irgendwas-Core“ oder Blackmetal Scheibe.

Aber da geht man fehl. Die Kräftige Stimme des „HK“ Schreihalses, die an Scott von Fortress erinnert, ist wie immer klar verständlich. Auch wenn alle Texte in Englisch gesungen werden.

Also kein Gekeife oder ähnliches. Und die Jungs von „ES“ nehmen sich etwas zurück und zeigen ihr können mit treibenden (Geiles Schlagwerk!) aber sehr melodischen Klängen. Ja, das eine, schließt das andere nicht aus!

Wer die Texte übrigens nochmal in Ruhe nachlesen und für sich übersetzen möchte, kann das ohne Probleme machen, da die Kontraste im Beiheft sehr gut sind und somit auch leserlich.

Das Stimmen-, Schlagwerk- und Gitarren-Gewitter, mit 10 Liedern, hält gute 39 Minuten an.

Direkt mit dem 1. Titel „No more Cultures’ Devastation“ und dem damit verbundenen / integrierten Intro aus einem bekannten Robin Hood Film fängt einen sofort ein.

Es gibt auch die Inhaltliche Richtlinie vor, wenn man sich mit den Texten etwas beschäftigt. Und mal unter uns „Pastorentöchtern“ (Die ja bekanntlich die schlimmsten sind), es mag am Ende des Tages auch ganz gut sein, das hier nicht in der Muttersprache gesungen wird. Hier wird nicht nur der Finger in die berühmte Wunde gelegt, hier stochert man eher mit dem kauteresierten Messer in der Wunde herum! Auf das die „Wunde“ heilen möge…

Ich war wirklich selbst überrascht, das der Silberling sofort und direkt 3x in der Zitadelle durchlief.

Ich ertappte mich sogar dabei, das der Regler sich langsam nach Rechts bewegte.

Ob „Devils’ Dance“, „Nothing has Changed“ oder „Hail to our King“, da wird der Gehörgang mal richtig durchgeblasen und das Gehirn sagt über die Texte: JAWOHL, GENAU SO!

Und deshalb kann es zur Überraschung der Mecker Heinis, Szenepolizei und Turnschuh-Nazis nur eine Empfehlung aus der Zitadelle für dieses Mach(t)werk geben!

Übrigens, bei Rezensionen eures treuen Freund und Erzählers nicht vergessen:

Kurzer Trailer- Guter Film! 

(Ausnahmen haben die Regel!)