CD Rezension: Löwenschrei - Das Freikorps Epp ruft zur Pflicht (2026)

 


Erschienen bei: Oldschool-Records


Geschrieben von Miesling News

Neues Kampfjahr, neue Musik auf die Ohren jener, die noch kämpfen wollen: Löwenschrei!
Euer treuer Freund und Erzähler war ja schon länger in Erwartung dieser Lichtscheibe, und wurde nicht enttäuscht.
Der Breiten Öffentlichkeit dürfte Löwenschrei evtl. bereits auf einem Sampler aus 2024 begegnet sein. Das Lied „Ein Herz aus Gold“ dient hier dann auch als „Rausschmeißer“ auf dem Silberling.
Aber fangen wir vorne an und widmen wir uns dem offensichtlichen, der Optik.
Soldatische klare Linie gibt es in jeder Facette dieses Mach(t)werkes.
Erschienen im Jewelcase, und nur im Jewelcase, prangt Franz Ritter von Epp auf dem Frontcover.
Für Cover und 20 (!) Seiten Beiheft wurde sich besonders Mühe gegeben.
Das Frontcover ist mit Lack und einer „Silberumrandung“ des Porträts versehen, der einen gewissen 3D Effekt erzeugt, und auch haptisch mal etwas anderes ist.
Bis auf das Coverlied, sind alle Texte, abwechselnd mit passenden Bildern abgedruckt. Und zwar leserlich! Es scheint also noch Grafikübermittlung und Druckereien zu geben, die funktionieren! Wobei die gezeichneten Bilder etwas glatter in der Haptik sind, als die Seiten mit den Texten.
Also viel Liebe zum Detail, und das weiß man als Käufer echter Tonträger zu schätzen.
Wie Gefühl- und Seelenlos müssen nur Menschen sein, die ihre Musik nur über den Feldfernsprecher konsumieren?
Auf der Rückseite des Beiheftes, gibt es dann noch einige Worte des Künstlers. Und der Lack vom Frontcover, kommt bei einem Detail, auch hier wieder zum Einsatz.
Im Inlay, wenn man den Silberling zum Abspielen herausnimmt, finden wir dann noch ein Bild von dem umtriebigen Musikus und Jocke Karlsson, verbunden mit einen letzten Gruß.
Wenn wir den Silberling schon in der Hand haben, werfen wir ihn doch auch gleich in den Abtaster. Es erwarten uns auch hier mit 10 Liedern und einer Spielzeit von fast 38 Minuten, Soldatische Klarheit in den Texten. Verpackt in klaren, harten, RAC Melodien, die Teilweise eine Punk-Prise haben. Es ist halt der Soundtrack für die Straße.
Hier gibt es eine geile Gitarre, Schießbude, und eine Stimme die bereits Sturmerprobt ist. Wobei der Schreihals am Mikro auch durchaus weiß, mit seiner Stimme zu spielen.
Mit dem Lied „Ahnenerbe“ streifen wir zu Beginn, eingeleitet mit Worten von Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, durch die Deutsche Geschichte. Die schon immer durch Kampf und Not geprägt war, und der Grundstock des Deutschen Wesen ist.
„Feuer und Flammen“ prangert jene an, die im Hintergrund die Fäden ziehen.
„Franz Ritter von Epp“ besingt den Mann, welcher als Frontsoldat im I. Weltkrieg sich das Pour le Mèrite verdiente, das berühmte Freikorps Epp gründete, und letztlich von 1933 bis 1945 Reichsstatthalter in und von Bayern war.
„Das Brigadelied“ handelt von einem weiteren berühmten Freikorps und seinem Führer.
Mit „Das ist ihr Geschäft“ sind wir in der Gegenwart und jüngster Vergangenheit. Es handelt von den Repressionen im hier und jetzt.
„Lasst uns Liebe in die Herzen werfen“ greift deutlich den Bunzel-, Hut- und Wutbürger an, der immer schimpft und doch nichts macht um die desaströsen Zustände in der real existierenden BRD zu ändern.
Das Bild im Beiheft zum Text, finde ich übrigens äußerst passend.
„Deutsche Landser“ ist schon ein gewisses Hochlicht auf der Scheibe, obwohl es auf dem Silberling nicht einen Aussetzer gibt. Mit Unterstützung der Allseits bekannten Stimme von Sturm 18, wird hier dem Deutschen Frontsoldaten ein musikalisches Denkmal gebaut.
Mit „Löwenschrei“ geschieht dieser Denkmalbau auch für das Freikorps Epp.
Bevor ich nun in mein Feldgraues Ehrenkleid schlüpfe, lasse ich die Scheibe gleich noch einmal durchlaufen.
So früh im neuen Kampfjahr, wahrlich eine Hammer Scheibe, die in keinem Nationalen Haushalt fehlen darf.