CD Rezension: Last Chance - Old Dogs (2026)

 

Erschienen bei: Oldschool Records und Askania Productions

Sommer, Sonne, Widerstand und gute Laune. So kann man diese Scheibe am besten beschreiben. Und eines zeigt das Album ganz deutlich: es muss nicht immer dramatisch, depressiv und mit niederschmetternder Tragik vorgetragen werden. Als Patrioten und Nationalisten hat man Spaß am Leben und verharrt nicht in tränenfließender Trägheit. Ok, diese CD ist nicht gerade politisch, aber ihre Träger sind es garantiert. Man besingt das Leben am Rand der Gesellschaft, als Skins auf der Straße und als Gebrandmarkte die Spaß dabei haben. Zwar geht es in dem Lied 1984 auch um den voranschreitenden Überwachungsstaat, aber alles in allem streift man durch die Vergangenheit und Gegenwart voller Bier, Spaß, schönen Titten und langen Nächten. Beim hören fühlt man sich direkt mitgezogen vom Spaß am Skinheadsein. Die Musik ist 'ne Mischung aus Oi und Punk. Man möge mich steinigen, aber ich höre da einen leichten Vergleich zu The Offspring raus. Das meine ich durchaus positiv. Also mir gefällts sehr gut. Die Musik hat eine dermaßen gut gelaunte Leichtigkeit in sich, das man, auch wenn man eher der Metaltyp ist, einfach jedesmal den Drang verspürt das Teil laut aufzudrehen. Anspieltipp? Live fast...Die hard. Definitiv. "Die hard" hieß übrigens Stirb langsam im Original.

Erwähnenswert wäre auch, dass Roy von Final War auch an der Scheibe beteiligt war. Geile Sache👍

Und in der Heftmitte gibt es noch ein schickes Bild der spanischen Old Dogs. Schicke Umsetzung. Texte sind natürlich auch alle vorhanden.

Fazit: Kaufempfehlung von einem, der eigentlich lieber Metal hört.