CD Rezension Sturmkrieger „Sturmkrieger“ (2023)

 


Erschienen bei: Rebel – Records

Der eine oder andere hat den Namen Sturmkrieger schon einmal auf anderen Produktionen vernommen.
Z.B. auf dem TddZ Soli- Sampler für Chemnitz 2017. Von dieser Lichtscheibe haben die Musiker auch den Titel „F.N.V“ (Fides Nostra Victoria/Glaubt an unserer Sieg) auf ihr erstes Vollalbum und hier vorliegende Debüt Scheibe mitgenommen.
Optisch macht das Digipack schon mal einiges her! Schwarz, lackiert und mit haptisch abgesetzten Wappen und Namen, ist das Erscheinungsbild sehr Edel. Das Beiheft mit 16 Seiten setzt die professionelle Aufmachung fort. Gutes Papier, gelungenes Fotomaterial, und die Texte zum Nachlesen vorhanden. Man(n) kann nur jedem Beteiligten an dem Layout gratulieren!
Auf der Lichtscheibe selbst werden ganze 16 Tracks geboten! Und wenn man das Intro abzieht, bleiben immer noch 15 Lieder! Die Musiker sind seit ca. 2010 aktiv und spielen auch in anderen Formationen mit. Bei der langen musikalischen Tätigkeit der Protagonisten, hätte vermutlich auch ein Doppelalbum als Debüt Scheibe nicht überrascht.
Geboten wird dem geneigten Hörer eine fließend anzuhörende CD mit modernen, Bodenständigen, RAC. Das die Instrumente nicht erst seit Gestern bedient werden, ist Glasklar heraus zu hören. Flotte Soli an der Gitarre, und eine Schießbude, welche sich nicht verstecken muss.
Stimmlich geht es recht abwechslungsreich zur Sache. Von laut und kräftig, auf sanft und melodisch in einem Lied, wie z.B. bei „Bilderbuch“, gefällt mir sehr. Mit der zweiten Stimme wird auch gut gespielt, und das macht das ganze recht rund.
Textlich verarbeiten die Jungs einiges Privates, was aber wohl jeder Zuhörer, inhaltlich, gut nachvollziehen kann. „Immer wieder“, „Wut“, „Der Sinn“, „Einsam und verlassen“ oder „Mach so was nicht mit mir“, sind aus dem Leben jener geschrieben, die im Kampf um Volk und Heimat schon viel erlebt haben.
Bei den Stücken „Stuka“ (Sturmkommando) und „Namenloser Held“ (Heilige Jugend), holte man sich stimmliche Unterstützung. Das Lied „Landser“ wurde sich bei der Band Fadenkreuz ausgeliehen.
Alles in allem ist dieses Debütalbum sehr stimmig und gut abgestimmt. Die Optik ist schlicht aber elegant. Die Texte legen den Finger in so manche Wunde, und die Musiker wissen was sie da machen.
Für jene, die auf modernen RAC stehen und denen diese CD im Rechtsrock Tsunami des Julfestes untergegangen ist, kann man den Kauf empfehlen!